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PRK
Obwohl
LASIK eine nachgewiesenermaßen effektives Verfahren ist, haben die
Entwicklungen der Laser-Technologie es möglich gemacht, potentielle
Komplikationen von Mikrokeratomen zu beseitigen.
Der sogenannte Femtosecond-Laser, entwickelt von einem in den USA lebenden,
ungarischen Physiker Tibor Juhász, hat sowohl höhere Variabilität
und Präzision als auch bessere Genauigkeit bei den “Lobules“
erreicht, die während einer LASIK-Operation entstehen. Imola Ratkay
spielte bei der Entwicklung dieses chirurgischen Verfahrens eine entscheidende
Rolle:
sie war die erste weltweit, die eine Operation mit dem IntraLASIK-Verfahren
angewandt hat. Aufgrund der Ergebnisse wurde dieses Verfahren anerkannt
und offiziell von der Amerikanischen FDA im Jahr 2000 zugelassen.
Ein Femtosecond-Laser findet seine einmalige Anwendung bei der Vorbereitung
von einem “Kornealappen“. Im Rahmen der Operation wird der
Laser vom Computer gesteuert. Dieses Verfahren kann aber auch im Falle
einer dünneren Kornea oder bei Patienten, die noch nicht einer laser-basierten
Augenkorrektur unterworfen worden sind, angewandt werden.
Im Zuge der Operation wird das Augenepithel nicht beschädigt, wodurch
weniger Schmerzen entstehen und sich auch die Nerven schneller regenerieren
können.
Das IntraLASIK-Verfahren wird weltweit immer populärer; der Großteil
der Patienten wählen diese Methode der Operation für eine Augenkorrektur.
Dieser Eingriff wird in der Regel bei Folgendem empfohlen: Myopie zwischen -1.0 und -12.0 Dioptrie, Astigmatismus zwischen 1.0 und 6.0 Dioptrie und Hypermetrie zwischen +2.0 und +6.0 Dioptrie.
IntraLASIK wurde mittlerweile bei mehr als 500.000 Patienten erfolgreich
angewandt.
Im Zuge der Operation wird das Auge des Patienten durch Augentropfen
betäubt; das Augenumfeld wird desinfiziert und steril isoliert. Das
Auge wird durch Vakuum fixiert, wobei der "Lobule" vom Femtosecond-Laser
auf der Hornhaut vorbereitet wird.
Dann wird der Lobule nach oben umgeklappt und der Excimer-Laser führt
den Eingriff durch, wobei eine mikrospopisch dünne Gewebeschicht
von der Hornhaut entfernt wird. Auf diese Weise wird der Brechungsdefekt
des Auges (Myopie, Astigmatismus, Hypermetrie) korrigiert. Die Laseranwendung
selbst dauert 30 bis 60 Sekunden, in denen der Patient auf ein blinkendes
rotes Licht schauen muss. Danach wird der Lobule wieder zurückgeklappt.
Nach dem Eingriff bekommt man sowohl Augentropfen zur Vermeidung von
Superinfektionen als auch eine Schutzbrille. Zu Hause angekommen, sollte
man die Augen 2 bis 3 Stunden geschlossen halten und erst dann sollten
die verschriebenen Augentropfen benutzt werden. 2 bis 3 Stunden nach einer
IntraLASIK-Operation können vermehrter Tränenfluss, das Gefühl
in einem fremden Körper zu sein und eine erhöhte Lichtsensibilität
auftreten. Dieses unangenehme Gefühl sollte am nächsten Tag
abklingen.
Es ist zu erwarten, dass Ihre Sicht in 2 bis 3 Monaten stabilisiert ist,
aber im Regelfall sieht man schon in der ersten Woche nach der Operation
ziemlich gut, so daß man seinem normalen Alltag wieder nachgehen
kann.
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