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Intralasik
Die Entwicklung des "Excimer-Laser" begann in den 1980ern. Im
Laufe der vergangenen Jahre wurde nachgewiesen, daß oberflächliche Laserbehandlung
(Photorefraktive Keratomie = PRK) sehr geeignet ist, um Brechungsfehler
zu korrigieren. Der "excimer laser"-Apparat selbst arbeitet
mit hoher Genauigkeit, computerkontrolliert und mit hochenergetischen
UV-Licht Impulsen. Auf diese Weise verdampft es das oberflächliche Hornhautgewebe,
ohne anliegende Gebiete zu beschädigen, und gleicht die Augenbrechung
an den gewünschten Wert an. Nach der Behandlung verhält sich die Kornea
wie eine eingebaute Brille.
"Excimer Laser"-Behandlung kann bei myopen (kurzsichtigen) Patienten
über 18 Jahren, deren Brechungsstärke sich im letzten Jahr nicht verändert
hat, und bei hypermetropischen (weitsichtigen) Patienten über 40 Jahren.
Dieser Eingriff wird primär Leuten empfohlen, die eine Myopie zwischen
-1.0 und -6.0 Dioptrie haben bzw. eine Hyperopie zwischen +1.5 und +4.0
Dioptrie oder einen Astigmatismus zwischen 1.0 und 4.0 Dioptrie.
Diese Werte überschreitend kann die Stärke nach individueller Beurteilung
gesenkt werden.
Im Rahmen der Operation wird das Auge des Patienten mit Augentropfen betäubt;
dann wird das Korneaepithel entfernt. Darauf folgt der Eingriff per "excimer
laser", wobei man eine mikroskopisch dünne Gewebsschicht von der
Oberfläche der Hornhaut entfernt. So werden die Brechungsfehler des Auges
(Myopie, Hypermetropie, Astigmatismus) behoben. Die Laseranwendung selbst
dauert 30 bis 60 Sekunden, in denen der Patient auf ein blinkendes rotes
Licht schauen muss. Nach der PRK werden Augentropfen verabreicht, um Superinfektionen
zu vermeiden, die 5 Mal am Tag für eine Woche verabreicht werden.
Während der 1 bis 3 Tage nach der PRK können vermehrter Tränenfluss, das
Gefühl in einem fremden Körper zu sein und verstärkte Lichtempfindlichkeit
auftreten, aber auch Schmerz und verdunkelte Sicht sind wahrscheinlich.
Diese Nebenwirkungen sollten nach 3 bis 5 Tagen nach der OP abklingen.
Es ist zu erwarten, dass Ihre Sicht in 2 bis 3 Monaten stabilisiert ist,
aber im Regelfall sieht man schon in der ersten Woche nach der Operation
ziemlich gut, so daß man seinem normalen Alltag wieder nachgehen kann.
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