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Augen
sind der "Spiegel der Seele"; "eyes tell everything";
"Augen lügen nicht" - diese Sprichwörter zeigen welch dominante
Rolle der Blick bei der Expression unserer Gefühle und Gedanken, aber
auch bei der Kontaktaufnahme spielt.
Das Auge und sein Umfeld informieren den Arzt auf den ersten Blick über
gegebenenfalls vorhandene Zeichen vieler organischer Erkrankungen wie
z.B. Funktionsstörungen der Niere, Schilddrüsenerkrankungen, Allergien,
Herzerkrankungen oder exzessiver Alkoholkonsum.
Die Haut des Augenliedes ist die dünnste Haut unseres Körpers mit einem
feinen lymphatischen Netzwerk, hochsensibel auf Schlafmangel und die individuelle
Alterung.
Dieser "Prozess des Älterwerdens" kann behandelt und für eine
Weile durch adäquaten Lebensstil und Kosmetik verlangsamt werden, aber
hängende Augenlider, die Ausbildung der Augenringe unter den Augen oder
die durchhängenden Augenbrauen machen eine plastisch-chirurgische Korrektur
nötig.
Die meisten plastischen Augenlidoperationen werden ambulant durchgeführt,
d.h. mit Lokalanästhesie. Operationen am oberen Lid beinhalten im Wesentlichen
das Entfernen von runterhängender Haut, gegebenenfalls eine Teilresektion
der Muskulatur. Operationen am unteren Augenlid sind komplexer und dauern
meist länger, da zusätzlich zum Entfernen überflüssiger Haut und Muskelgewebe
oft auch übermäßig tiefes Fett entfernt werden muss, das für die Tränensäcke
verantwortlich ist. Die Wunden werden mit einem hauchdünnen Faden in einer
normalen Hautfalte geschlossen; sie werden später kaum sichtbar sein.
Die Naht wird 5 bis 7 Tage nach der Operation herausgenommen.
Schwellungen und Ergüsse werden stet in einigen Tagen absorbiert und
können durch das Tragen von einer Sonnenbrille verdeckt werden. Wenn die
Wunden des Patienten richtig heilen, können Narben nur noch nach 3 bis
4 Wochen vermutet werden.
Während die oben beschriebenen Augenlidprobleme das Gesicht beachtlich
älter aussehen lassen, sollte aus einer Operation eine richtig eindrucksvolle
Verjüngung resultieren. Dennoch halten die Ergebnisse nicht auf Lebenszeit:
die Augenlider können nach 10 Jahren wieder schlaff werden. Dann kann
in solchen Fällen eine OP wiederholt werden. Ein chirurgischer Eingriff
ist nur selten vor dem 35. Lebensjahr angebracht; eine Grenze oder maximales
Alter gibt es hingegen nicht. Beide Geschlechter können sich einer OP
unterziehen.
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